Seit mehreren Monaten häufen sich die Beschwerden beim Europäischen Verbraucherzentrum Luxemburg im Bezug auf Internet-Dienstebetreiber (wie z.B. Hausaufgaben, SMS, etc.), die Rechnungen und Mahnungen verschicken und dann Zahlungsaufforderungen über Inkassobüros an Verbraucher schicken lassen. Auffällig oft sind jugendliche betroffen.
Es geht um zahlungspflichtige Anmeldungen auf Internetseiten, die mit „Gratis-Angeboten“ locken und die aber nur auf den ersten Blick „gratis“ erscheinen, es im am Ende doch nicht sind.
Die Anmeldung erfordert die Eingabe von Namen, Adresse, Geburtsdatum und ein anklicken einer sogenannten „Tick Box“, wodurch die Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen akzeptiert werden. Problem wie so oft ist, dass die Verbraucher den Inhalt der AGB nicht zur Kenntnis nehmen.
Erst in diesen Bedingungen wird informiert, dass hier ein kostenpflichtiger Vertrag mit einer Laufzeit von einem oder mehreren Jahren geschlossen wird und das Angebot nicht gratis ist.
Auch tauchen neuerdings Anbieter von Tests (IQ-Test, Lebenserwartungstest, etc.) auf, die zwar gratis erscheinen, letztendlich aber kostenpflichtig sind.
Musterbriefe:
1. Schreiben an Firma
2. Schreiben an Inkassobüro
3. Schreiben an Anwalt
4. Schreiben an Firma (Anmeldung eines Minderjährigen)
5. Schreiben an Inkassobüro (Anmeldung eines Minderjährigen)
6. Schreiben an Anwalt (Anmeldung eines Minderjährigen)
7. Schreiben an Firma - nicht angemeldet